Gestern abend waren wir im Wolf-Ferrari-Haus in Ottobrunn. Dort gab's "Johnny Cash - The Man in Black - Eine musikalische Hommage".
Wir gehörten zum sehr sehr kleinen Teil der Zuschauer, die noch nicht im Rentenalter waren...
Die Show an sich war - naja, ganz okay. Aber vom Hocker gehauen hat's uns nicht. Die Darsteller haben zwar alle sehr gut gesungen. Aber ansonsten... Zum einen wurde die Kindheit von Johnny Cash in epischer Breite erzählt, dazu gab's hauptsächlich Gospel-Songs (die kein Mensch kannte). Die Besetzung von June Carter gefiel uns beiden überhaupt nicht - da waren wir wahrscheinlich durch Reese Witherspoon irgendwie vorgeprägt. :-) Mein Lieblingslied "Walk the Line" wurde nur mit deutschem Text gesungen. Und viele Lieder wurden zwischen den Strophen durch gesprochenen Text unterbrochen, was für die Stimmung nicht so wirklich förderlich war. Am besten hat mir noch die Zugabe gefallen, weil hier endlich mal ein paar flottere Lieder kamen, die auch am Stück gespielt/gesungen wurden.
Insgesamt also ein ganz netter Abend - aber mehr auch nicht.
-elmyra- - 13. Okt, 16:23
Gestern sind wir mal wieder Essen gegangen, diesmal zum Inder. Das Taj-Palace ist bei uns um die Ecke, und wir hatten noch einen Gutschein aus dem Gutscheinbuch für dieses Restaurant. Leider wurden wir darauf hingewiesen, dass wir den am Feiertag nicht einlösen können. Na gut...
Zuerst stellt uns der Kellner mit den Worten "vom Haus" einen Korb mit ganz dünnem, knusprigem Brot auf den Tisch und dazu drei verschiedenen Saucen. Dank der Gewürze war's nicht 100%ig mein Geschmack. Und die Joghurt-Minz-Sauce fand ich einfach nur abartig... Danach kam unsere Vorspeise, "Tandoori Prathna". Eine Art Fladenbrot vom Ofen. Das war schon eher nach meinem Geschmack und zusammen mit den bereits erwähnten Dips recht lecker. Und dann gab's als Hauptgericht "Mango Chicken" für meinen Freund - sehr sehr lecker und zum Glück gar nicht scharf. Und für mich "Chicken Biryani" - ein Gericht aus Reis mit Hühnchen, Mandeln und Rosinen. Las sich auf der Karte sehr gut, sah sehr gut aus und schmeckte auch. Leider war's so scharf, dass ich kaum was davon essen konnte. Nächstes Mal sollte ich unbedingt daran denken, das Essen mild zu bestellen. Dass das geht, hab ich hinterher nämlich in der Karte gesehen... Jedenfalls haben wir dann das Essen getauscht, so dass wir beide zufrieden und satt nach Hause gegangen sind.
-elmyra- - 4. Okt, 14:42
Ich gebe zu, der Name "Pho N24" ist ein bisschen komisch für ein Restaurant. Aber trotzdem gibt es bei diesem Vietnamesen sehr leckeres Essen, wie wir vor Kurzem nach dem
Kino festgestellt haben.
Ich hatte "Vit Curry" - gebratene Ente auf Gemüse mit Kokosmilch, Zitronenblättern und Curry-Sauce. In der Karte stand "leicht scharf", und es brannte höllisch. Von der Sauce hab ich also einiges übrig gelassen... Mein Freund hatte ebenfalls Ente, und zwar von der Tageskarte - mit Lotuskernen und Knoblauch.
Leider waren wir danach zu satt, um einen Nachtisch zu probieren, obwohl mich der "Klebreis-Kuchen mit Banane und Kokosmilch" schon sehr angelacht hat... Naja, vielleicht beim nächsten Mal.
-elmyra- - 1. Okt, 14:37
Gestern waren wir im Kino und haben uns "Julie & Julia" angeschaut. In diesem Film geht es um "zwei wahre Geschichten", wie uns im Vorspann mitgeteilt wird. Und zwar zum einen um die Geschichte der Diplomatengattin Julia Child, die nach dem zweiten Weltkrieg mit ihrem Mann nach Paris geht, dort einen Kochkurs macht und schließlich ein Kochbuch schreibt, mit dem sie Amerikanern die französische Küche nahebringen will. Zum anderen wird die Geschichte von Julia gezeigt, die - frustriert von ihrem Leben - beschließt, alle Rezepte aus Julias Kochbuch innerhalb eines Jahres nachzukochen und darüber ein Blog zu schreiben.
Insgesamt ein sehr schöner Film mit sympathischen Hauptfiguren, die man einfach mögen muss.
-elmyra- - 21. Sep, 09:55
Vor einiger Zeit kam mein Freund mit einem neuen Buch nach Hause: "Die schönster Bergtouren für Langschläfer". Und gestern haben wir das erste Mal eine dieser Touren ausprobiert. Und zwar die Nummer 19, "Zwischen zwei Seen".
Die Tour begann in Schliersee. Von dort ging's durch den Wald bergauf bis zur Gindelalm. Wir waren fleißig und sind dann sogar noch hoch zum Gipfel marschiert, dem Gindelalmschneid auf 1335m. Die Aussicht war schön, auch wenn's leider etwas trüb war. Danach sind wir in der Gindelalm eingekehrt (Erbsensuppe und Speckpfannkuchen, auf einem gußeisernen Holzofen zubereitet). Und dann ging's über den Huberspitz zurück nach unten.
Insgesamt eine sehr schöne Tour, auch wenn leider auf dem Rückweg sowohl die Beschilderung als auch die Beschreibung im Buch etwas dürftig waren. Aber ein paar Einheimische haben uns netterweise zurück auf den rechten Weg gebracht.
-elmyra- - 20. Sep, 13:09
Vor ein paar Wochen war ich zum ersten Mal in der Bücherei in Ottobrunn - und hab reichlich zugeschlagen. Eines der Bücher liegt seitdem auf meinem Nachttisch, aber das Lesezeichen wandert nur sehr langsam und sehr sporadisch weiter nach hinten: "Das große Handbuch der Geheimgesellschaften" von Caroline Klima.
Das Buch ist für ein Sachbuch ganz nett und recht locker geschrieben. Aber inhaltlich leider für die Tonne: Das Buch beginnt mit einem Ausflug in die Historie, bei dem die Priesterkaste in Ägypten und einige philosophische Vereinigungen im alten Griechenland vorgestellt werden. Danach schreitet man weiter fort durch die Zeit und lernt den Templerordern und die Rosenkreuzer kennen. Und dann geht es in die Gegenwart, wo z.B. die Zeugen Jehovas, Scientology und Skull&Bones vorgestellt werden.
Klingt soweit noch ganz gut - aber leider sind die einzelnen Kapitel sehr kurz und bieten nur einen knappen und oberflächlichen Abriss. Über die Zeugen Jehovas und Scientology z.B. habe ich nichts erfahren, was nicht eh schon jeder weiß...
Also werde ich das Buch wohl nicht zu Ende lesen und es bei der nächsten Gelegenheit zurück in die Bücherei verfrachten.
-elmyra- - 18. Sep, 11:19
Weil man ja mal ausprobieren muss, was die neue Heimat so bietet, waren wir heute beim Ottostraßenfest - das dieses Jahr unter dem Motto "175 Jahre Ottosäule" stand. Deshalb gab's unter anderem einen 17,5m langen Kuchen, der für 1,75 Euro pro 100g verkauft wurde.
Insgesamt war's nett - aber mehr auch nicht. Viele Vereine haben sich präsentiert, aber die meisten nur mit einem Infostand. Zu Essen gab's reichlich, wir hatten Chinesisch, was so mittelmäßig geschmeckt hat.
Der "Höhepunkt" war dann der Festumzug, bei dem Vereine, Firmen, Schulen und Kindergärten von der Ottosäule bis zur S-Bahn-Station marschiert sind. Am schönsten war eindeutig der Festwagen der Ayinger Brauerei, alles andere eher unspektakulär.
-elmyra- - 12. Sep, 18:30
Vor
laaaanger Zeit wollten wir schon mal ins Kyano - aber ohne Reservierung war leider kein Platz zu bekommen, so dass wir woanders gelandet sind.
Gestern haben wir den Besuch dann endlich nachgeholt, diesmal mit Reservierung. Wir waren zu viert und hatten einen sehr schönen Tisch an der Terassentür. Der Kellner war wirklich sehr nett - am besten war seine Beschreibung der verschiedenen Gar-Stufen des Thunfischsteaks.
Das Essen war sehr gut - sowohl das Bullenentrecôte von meinem Freund wie auch das Schweinefilet in Olivenöl-Zitronen-Oregano-Sauce von mir. Wobei letzteres noch ein bisschen Salz vertragen hätte. Außer uns war noch ein befreundetes Paar mit von der Partie, die Thunfischsteak und Grillteller gegessen haben und auch sehr zufrieden waren. Den Thunfisch hab ich probiert - so zart, so gut hab ich den noch nie gegessen. Zum Dessert gab's "Halvas", eine Honig-Sesam-Schnitte - leider viel zu süß und eindeutig zu trocken. Wahrscheinlich wäre der griechische Joghurt hier die bessere Wahl gewesen.
Fazit: auf jeden Fall empfehlens- und wiederholenswert.
-elmyra- - 10. Sep, 09:57