Mittwoch, 2. Dezember 2009

Kyoto

Nach der TaeBo Convention am Samstag waren wir zusammen beim Essen - mit unseren jeweiligen besseren Hälften. Und zwar im Kyoto am Heimeran-Platz. Ein ganz nettes Running-Sushi-Restaurant mit gutem Essen. Nicht so gut wie in Ottobrunn beim Asahi, aber wirklich in Ordnung. Sogar Thunfisch war dabei - den ich zwar sehr gerne mag, aber aus Überfischungsgründen beim Running Sushi eigentlich nicht mehr esse. Und Froschaugen zum Nachtisch gab's auch. *g*

Montag, 30. November 2009

New Moon

Hach, endlich - der zweite Teil der Bis(s)-Reihe kommt ins Kino. Und da wir uns mittlerweile meist für die Sonntagnachmittag-Vorstellung entscheiden (da hat man eh nix anderes vor, außerdem war Kino genau das richtige, bewegungsarme Programm für meinen Muskelkater), ging's um kurz nach vier los in Richtung Haar. Bisher waren wir ja immer in Ottobrunn unterwegs - und mussten feststellen, dass das Kino in Haar auf jeden Fall ne Nummer größer ist und definitiv das bessere Angebot an Knabberein und Getränken hat. *g*

Mit einer Packung Eiskonfekt bewaffnet ging's dann also in den Kinosaal. Wo wir uns wie erwartet zwischen lauter 10- bis 16-jährigen Mädchen wiederfanden. Doch da sind wir ja schmerzfrei.

Der Film an sich war dann sehr schön. Leider von den Bildern her nicht so kontrastig und überzeichnet wie der erste - lag wohl daran, dass die Vampire nur eine Nebenrolle gespielt haben. Das Ende war sehr abrupt und eher nicht so mein Fall - aber anscheinend ist das im Buch ähnlich. Na gut, daran konnte ich mich nicht mehr erinnern. Aber schön war's trotzdem, ich freue mich auf den dritten Teil.

Sonntag, 29. November 2009

Best of IFAA TaeBo in München

Oh ja, endlich mal wieder "richtiges" TaeBo. Auch wenn meine (eigentlich nicht mehr ganz) "neue" Trainerin hier in München total nett ist, sind die Stunden einfach nicht mit denen in Passau zu vergleichen.

Umso besser, dass wir die Convention quasi vor der Haustür hatten. Zu viert sind wir also in Grünwald aufgelaufen und haben uns sechs Stunden verausgabt. (Na gut, zwei Stunden am Nachmittag haben wir größtenteils ausgelassen, weil's nicht mehr ging...) Richtig cool war's und sehr spaßig - tolle Kombis und zum Schluss sogar eine Stunde Drilling und Technik. Juchhu!

Noch dazu ein bekanntes Gesicht aus Passau zum Quatschen, was auch sehr schön war. Insgesamt also ein rundum gelungener Tag.

Montag, 23. November 2009

Restaurant Herrenhaus

Samstag abend haben wir den Geburtstag vom Vater meines Freundes gefeiert. Das passende Restaurant dazu hatte mein Freund ausgesucht, nämlich das "Herrenhaus" in Wasserburg, das vor Kurzem in der "essen&trinken" vorgestellt wurde. Und was soll ich sagen - gigantisch.

Wir hatten ein Vier-Gänge-Menü, das mit einem Preis von 38,50 Euro ein echtes Schnäppchen war.

Los ging es mit roh mariniertem Thunfisch mit Sprossen, dazu eine Kürbispraline - bestehend aus Kürbisfleisch und Reis, paniert und dann frittiert. Praline und Fisch waren sehr lecker, die Sprossen trafen leider gar nicht meinen Geschmack.

Dann gab's eine Süßkartoffelsuppe und dazu eine gebratene Jakobsmuschel auf Selleriepüree. Wahnsinn - mein absoluter Lieblingsgang.

Als Hauptgericht erwartete uns dann ein Rehrücken - komplett rosa und unglaublich zart. Davon könnte ich noch ewig schwärmen... Dazu gab's Riebele (kleine Spätzle) und Charlotten-Confit. Das Fleisch war wie gesagt der Hammer, die Beilagen auch gut aber nicht besonders ausgefallen.

Der süße Abschluss war gar nicht so süß - es gab Kakao-Sorbet mit Physalis-Kompott und Zitronentarte. Sehr sehr lecker.

Zu den ersten Gängen hatten wir einen Gelben Muskateller, der richtig toll war und gut gepasst hat. Zum Hauptgang haben wir dann einen Pannobile von Nittnaus ausgesucht. Der traf meinen Geschmack nicht ganz, passte zum Gericht aber sehr gut.

Fazit: Ein richtig tolles Menü, das viel Spaß gemacht hat. Wasserburg ist alleine deswegen definitiv eine Reise wert.

Mittwoch, 18. November 2009

Eine Weihnachtsgeschichte

Irgendwie mussten wir uns ja am Kneipentour-Wochenende den Samstag in Passau vertreiben.

Nach einem ausgiebigen Frühstück wollten wir also eigentlich erst kurz in die Stadtgalerie und danach ein bisschen wandern. Doch dann stach uns gegenüber der Stadtgalerie das Kinoplakat zu "Eine Weihnachtsgeschichte" ins Auge. Ganz plötzlich waren wir uns alle einig, auf's Wandern zu verzichten. *g* Also gab's (um das schlechte Gewissen ein wenig zu beruhigen) einen Spaziergang durch die Ilzschleifen. Und danach ging's in die Nachmittagsvorstellung im Kino. Dank Leihgebühr für die 3D-Brille war der Film teurer als normal - aber das Geld war gut investiert.

Die 3D-Effekte waren einfach toll - das fing schon bei der Vorschau für "Alice im Wunderland" an, wo plötzlich die Grinsekatze ihren Kopf aus der Leinwand streckte. Und auch im Film war das 3D-Erlebnis einfach toll - Kameraflüge sind auf diese Art noch viel beeindruckender.

Die Story des Films dürfte den meisten bekannt sein, handelt es sich doch um den Klassiker "A Christmas Carol" von Charles Dickens. Der geizige und unfreundliche Ebenezer Scrooge bekommt Besuch von drei Geistern - dem Geist der vergangenen, dem Geist der gegenwärtigen und dem Geist der zukünftigen Weihnacht. Die drei machen ihm klar, was er in seinem Leben bisher falsch gemacht hat, so dass er bereut und fortan ein besserer Mensch wird.

Der Film war - vor allem auf Grund der 3D-Effekte - ein wirklich tolles Erlebnis. Ich freue mich schon auf weitere 3D-Filme. (Nur Avatar werde ich wohl auslassen, da mich die Story gar nicht anspricht...)

Dienstag, 17. November 2009

Kneipentour in Passau

Am letzten Wochenende waren wir mal wieder zu Besuch bei Batman und Robin - die ihre Bat-Höhle mittlerweile zurück nach Passau verlegt haben.

Und da mal wieder die Innstadt-Kneipentour lief, war das eine gute Gelegenheit für einen Besuch. Am Freitag abend ging's los - zusammen mit Robin (ohne Batman *g*) und einigen Ex-Kollegen ging's zuerst ins InnBräu zum Essen, danach auf einen (oder auch zwei, gell Robin) Schnaps ins VentiTre, dann in die völlig verqualmte Zeche und dann in den Vorraum vom Wahn's Inn, der den Charme einer leergeräumten Garage hatte. Ab hier wurd's uns zu stressig, weil die anderen den Ehrgeiz hatten, alle Kneipen an einem Abend zu schaffen. Also haben wir uns gemütlich ins Espresso abgeseilt. Danach sind wir noch im NixNutz gewesen, wo wir die anderen wieder trafen. Einige waren schon wieder im Aufbruch, ein paar andere haben uns noch Gesellschaft geleistet. Nach diesem fleißigen Abend ging's nach Hause.

Am Samstag waren wir dann zu viert unterwegs, zuerst zum Essen im VentiTre, dann auf ein Flaschen(!)bier im Colors, und dann gab's noch einen schnellen Limes beim Joe. Und dann gab's noch einen Absacker-Cocktail im BlueNotes, wo wir schon fast in den Sesseln eingeschlafen wären. Also haben wir diesen Abend etwas früher wieder beendet.

Und mittlerweile haben die zwei Passauer auch schon unsere Jacken abgeholt, die sie uns Silvester mitbringen werden. Die Nummer vier in meiner Sammlung. :-)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

L'Osteria

Nachdem ich gestern in der Mittagspause den Kollegen erklärt habe, dass es nicht "die L'Osteria" heißt, weil das doppelt gemoppelt wäre, konnte es abends dann endlich losgehen: Angriff auf die größten Pizzas von München. Da die Jungs alle ihre Männlichkeit beweisen mussten und eine ganze Pizza alleine verdrücken wollten, blieb mir nichts anderes übrig, als Pasta zu bestellen. Was aber keine schlechte Entscheidung war, denn die Rigatoni Gorgonzola waren hervorragend, wenn auch sehr mächtig. Dazu gab's Lambrusco - aus einem Wasserglas. Da wäre jeder andere Wein eh Verschwendung gewesen, von daher auch hier eine gute Entscheidung. Die Kollegen haben sich an die Pizza herangetraut und tatsächlich aufgegessen.

Insgesamt ein netter Abend mit gutem und vor allem reichlichem Essen, auch wenn das Ambiente in der Osteria ein bisschen Fast-Food-mäßig ist.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

"Tannöd" von Andrea Maria Schenkel

Heute geht's mal wieder um ein Buch, und zwar um den viel gelobten und hochdekorierten Krimi "Tannöd". Was soll man sagen - ich fand ihn nicht besonders gut.

Das (sehr kurze) Buch schildert einen echten Mordfall, bei dem auf einem einsamen Bauernhof in Niederbayern eine ganze Familie brutal erschlagen wird.

Die einzelnen Kapitel sind aus der Sicht verschiedener Personen erzählt, die die Familie kannten. Und zwar so, als ob sie gerade mit einem Reporter über den Fall reden würden. Dazwischen eingeschoben sind einige Kapitel aus Sicht des Mörders, der aber noch anonym bleibt. Erst im letzten Kapitel wird seine Identität aufgeklärt. Durch diesen sehr journalistischen Stil hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen. Und die Auflösung am Ende war auch eher mäßig und hat mich ziemlich kalt gelassen. Insgesamt war das Buch also nicht so wirklich meins.

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