gegessen
Über Ostern waren wir bei Schatzis Eltern. Und für Karfreitag hatte er sich was Besonderes gewünscht: Ein Abstecher zum Oberwirt in Obing. Dort gibt's immer in den zwei Wochen vor Ostern "Französische Wochen".
Passend zum Karfreitag hab ich Fisch bestellt, und zwar Steinbutt mit Zitronenbuttersauce, Spinat und dazu Kürbisravioli. Hmmmmm, sehr lecker. Vorher gab's eine Provencalische Fischsuppe - so ähnlich wie Bouillabaise, aber ohne Fischeinlage. Und dazu Brot mit Rouille, also gewürzter Knoblauchmayonnaise. Einfach toll.
Auch die anderen am Tisch hatten sehr leckere Sachen - von der riesigen Meeresfrüchteplatte über Lammkeule, Hirschfilet mit Kirschsauce bis zum Schwertfisch ging's bei den Hauptgerichten quer durch die Karte.
Und auch die Vorspeisen konnten sich sehen lassen: Mit Mohn und Zitrone gebeizter Thunfisch und gegrillte Jakobsmuschel, Wintertrüffelsuppe oder Spargelmousse mit Krebsschwänzen.
Sogar ein Dessert haben wir noch probieren müssen - Nougat-Parfait mit glasierten Äpfeln und Himbeersauce.
Jetzt weiß ich, warum es heißt "Essen wie Gott in Frankreich". *g* Nächstes Jahr gerne wieder.
-elmyra- - 7. Apr, 14:08
Samstag haben wir meinen Geburtstag nachgefeiert und waren im "Da Vinci" in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Dort wird nur mit Bio-Produkten gekocht, und zwar auf sehr hohem Niveau. Und im Vergleich mit Münchener Preisen ist's direkt billig. :-)
Zu Beginn gab's einen Gruß aus der Küche in Form eines Fischpflanzerls mit Dillgurken.
Als Vorspeisen hatten wir dann z.B. Pilzessenz mit Kartoffelschaum oder Jakobsmuscheln mit Röstzwiebeln, Apfelchutney und gebratener Blutwurst.
Als Hauptgericht gab's Lende und Schulter vom Rind mit Spinat, geschmorten Schalotten und Steckrübentörtchen oder Rückensteak vom Duroc-Schwein.
Jedes einzelne Gericht schmeckte wirklich sehr lecker - und die Portionen waren sehr groß. Deshalb haben wir auch auf den Nachtisch verzichtet.
Fazit: Essen super, Service leider etwas langsam, auf jeden Fall einen Besuch wert. (Auch wenn der Abend aus anderen Gründen eher anstrengend war...)
-elmyra- - 22. Mär, 13:04
Ziemlich spontan wollten wir gestern abend essen gehen - nach kurzer Internet-Suche sind wir dann im Mao gelandet, weil sowohl die Fotos als auch die Speisekarte auf der Homepage sehr ansprechend waren.
Und wir wurden nicht enttäuscht. Das ambiente ist sehr schlicht, ganz im Gegensatz zu diesen quietschbunten China-Restaurants, die man sonst oft findet. Und auch das Essen machte einen authentischen, chinesischen Eindruck und war nicht ganz so an den westlichen Geschmack angpasst wie so häufig.
Als Vorspeise entschieden wir uns für Frühlingsrolle und Wantansuppe - beides ausgesprochen lecker. Als Hauptgericht gab es einen Glasnudelsalat mit Hähnchen und geschmorte Hähnchenschenkel mit chinesischen Auberginen und Taro. Leider war die Sauce zu den Hähnchenschenkeln sehr scharf - obwohl ich extra eins der Gerichte ausgesucht hatte, wo nicht "scharf" dranstand. Naja, das hatten wir ja schon öfter mal... Aber trotzdem war's sehr lecker. Und bei 35 Euro für zwei Personen war's auch noch ausgesprochen günstig.
Also: definitiv einen zweiten Besuch wert.
-elmyra- - 18. Mär, 12:33
Ziemlich genau vor einem Jahr waren wir schon einmal in der
Trattoria. Und weil es uns damals so gut gefallen hat, haben wir das Ganze gestern wiederholt.
Leider hatten wir nicht genug Hunger, um das 5-Gänge-Menü zu probieren (das immer noch 30 Euro kostet). Deshalb gab's "Jacobsmuscheln auf Ananas-Carpaccio" für mich und "Oliven- und Mascarpone-Mousse mit Feigen" für meinen Freund. Der Punkt für die bessere Vorspeise ging dabei eindeutig an mich.
Als Hauptgericht hatte ich dann "Schweinefilet im Speckmantel mit Apfelragout" und mein Freund "St. Petersfisch-Filet auf Limonensauce mit Spinat". Hier ging der Punkt eindeutig an ihn - ausgleichende Gerechtigkeit. Der Fisch mit der Limonensauce war unbeschreiblich gut, der Spinat auch sehr lecker. Dagegen kam mein Essen nicht wirklich an - zwar auch lecker, aber durch den Speck für meinen Geschmack etwas zu rustikal.
Ach ja, die Tafel mit der Tageskarte wird einem immer noch an den Tisch getragen. Die Bedienung war auch wieder sehr nett. Und zu teuer finde ich es definitv auch nicht in der Trattoria. Den schlechten Bewertungen im Internet kann ich also absolut nicht zustimmen - nix Bussi-Bussi-Gesellschaft und überteuert.
-elmyra- - 23. Feb, 18:20
Am Sonntag haben wir den Valentins-Tag im Restaurant Kleinschmidtz gefeiert. Dort gab es ein tolles 6-Gänge-Menü:
Amuse Bouche: Gebackene Auster
Ich hab noch NIE Austern gegessen. So in gebackener bzw. überbackener Form war's ganz nett, weil's hauptsächlich nach Käse-Sahne-Masse geschmeckt hat.
Selleriecremesuppe mit Thai-Ingwer
Sehr sehr lecker. Nur der Deko-Koriander hat mich gestört, der schmeckt mir einfach nicht.
Tatar vom Wolfsbarsch mit Sesam, Soja, Wasabi und Reis mit Shiitake
Obwohl das Gericht schon vom Lesen her sehr nach Sushi klingt, hatte ich warmen Reis erwartet - Irrtum. Alles war kalt. Trotzdem schmeckte es gut, der etwas langweilige Shiitake-Reis wurde durch die Sauce aus geröstetem Sesam und Sojasauce gut aufgepeppt. Leider war der Tartar etwas zwieblig - feiner hacken und/oder Schalotten verwenden wäre nett gewesen.
Passionsfruchtgranitée mit Vanille und Zimt
Wow - davon hätte ich am liebsten ne doppelte Portion gehabt.
Lammkarree mit Rosmarin-Honigsauce, rotem Paprika mit Safran und Polenta mit Kardamom
Ganz ganz toll - zartes Fleisch, sehr leckere Sauce, tolle Beilagen. Eindeutig der Höhepunkt des Menüs.
Crême brulée von Kokosmilch mit Ingwer
Nette Idee - aber nicht so ganz mein Geschmack. Viel zu viel Ingwer, vor allem, weil lauter Stücke drin waren. Mir wär's lieber gewesen, wenn man das Ganze nach dem Kochen durchgesiebt hätte, so dass zwar der Ingwer-Geschmack dagewesen wäre, aber keine Ingwerstücke. Von daher eher ein schwächeres Dessert.
Ansonsten: Bedienung sehr nett, Ambiente toll - beim Wein ein Treffer (rot) und ein Trostpreis (weiß). Insgesamt ein sehr schöner Abend und ein Restaurant, dass einen erneuten Besuch wert ist.
-elmyra- - 17. Feb, 10:46
Sonntag abend waren wir im Bella Roma - zum zweiten Mal. Und irgendwie war ich enttäuscht. Aber vielleicht sollte ich die Geschichte von vorne erzählen. :-)
Kurz nach dem Umzug fiel uns das Restaurant Bella Roma in Ottobrunn auf - weil es einfach sehr nett von außen ausschaut und einen guten Eindruck macht. Allerdings stellten wir fest, dass die Tische draußen immer komplett leer waren, was ja nun kein besonders gutes Zeichen ist...
Im Sommer sind wir dann mal hingeradelt, und ein Blick auf die Karte überzeugte uns nicht wirklich. Das typische Standard-Angebot von Pizza und Pasta, und das war's.
Vor ein paar Wochen haben wir uns dann doch mal hineingetraut - und waren positiv überrascht. Erstens: Die Leute saßen im Sommer wohl auf der hinteren Terasse, die man von der Straße nicht sieht. Zweitens: Es gibt eine recht umfangreiche Wochenkarte mit Fleisch- und Fischgerichten, auf der lauter leckere Dinge zu finden sind. Nachdem das Essen dann also recht gut war, waren wir mit dem Bella Roma versöhnt. Und waren vor zwei Tagen wieder da.
Für mich gab es eine Hummercremesuppe mit gebratenen Scampi. Mein Freund hatte Vitello Tonnato. Und sein Bruder einen Rucola-Salat mit irgendwas Meeresfrüchte-mäßigem. Meine Suppe war okay, aber nicht mehr. Aber die anderen beiden Vorspeisen waren sehr gut.
Dann kam mein Hauptgericht: Ravioli mit Entenfleisch und Maroni gefüllt in Taleggio-Sauce. Naja. Die Sauce war gut - schmeckte aber kaum nach Taleggio. Und die Ente in der Füllung schmeckte irgendwie säuerlich, so ähnlich wie diese typischen fertigen "Feinkost"-Salate (Thunfisch- oder Geflügelsalat z.B.), so ein bisschen Mixed-Pickles-mäßig. Eher nicht so meins... Auch das andere Hauptgericht, für das sich die beiden Jungs entschieden hatten (Canelloni mit Fleisch und Gemüse), fand ich nicht so prickelnd. Immerhin war der Nachtisch dann gut, ein Schokoladensoufflé mit Vanillesauce und Früchten.
Also: Vitello Tonato absolut top, bei Pasta von der Wochenkarte sollte man skeptisch sein, Nachtisch hervorragend. Ganz in Ordnung, aber nicht so richtig großartig.
-elmyra- - 22. Dez, 08:57
Gestern abend war der vorweihnachtliche, teaminterne Abschied von den Kollegen angesagt, die ab Januar nicht mehr bei uns in München arbeiten.
Die Mehrheit wollte ins Café Mozart, also kam ich mit meiner einzelnen Gegenstimme nicht weit...
Auf der Wochenkarte standen dann viele schöne Sachen - einer von uns entschied sich für das Steak (das in Begleitung einiger Gambas serviert werden sollte), ein anderer Kollege und ich auch wollten die Gnocchi haben (Kürbis-Trüffel-Gnocchi mit Putenstreifen in Pernot-Rahm-Sauce). Nach einiger Zeit kamen die ersten Teller, z.B. ein Steak ohne Gambas. Auf Nachfrage wurde uns kurz die Karte unter die Nase gehalten, wo tatsächlich ein Steak ohne Gambas aufgeführt war. Der Kollege gehört zur unproblematischen Sorte und dachte sich "Na gut, standen anscheinend zwei Steaks drauf, passt schon." Dann kamen die nächsten Teller, zwei Mal Gnocchi. Komischerweise dreifarbig, mit Schinken statt Putenstreifen und mit Pestosauce statt Pernot-Rahm-Sauce. Hatte eher wenig mit dem zu tun, was wir glaubten bestellt zu haben. Aber wir hatten Hunger und haben's gegessen.
Als wir dann erneut die Karten in der Hand hatten, um Cocktails auszusuchen, stellten wir fest, dass plötzlich eine andere Wochenkarte drin lag. Wo ein Steak ohne Gambas und "Gnocchi Tricolore mit Parmaschinken und Pestosauce" draufstanden... Eine reife Leistung, vier Karten mit falscher Wochenkarte an den Tisch zu bringen - und das am Mittwoch, wenn Montags die Karte wechselt...
Doch es ging noch weiter. Meine Bestellung eines "Harvey Wallbanger" verursachte große Verwirrung bei der Bedienung, nach mehrfachen Nachfragen bat sie mich, ihr das Getränk in der Karte zu zeigen... Laaaange Zeit später bekam ich den Cocktail dann tatsächlich - allerdings in sehr merkwürdiger Form: Vodka und Galliano mit Eiswürfeln im Glas, dazu eine kleine Karaffe mit O-Saft. Bäh, dadurch war das Mischungsverhältnis zu Anfang natürlich eher unausgewogen, weil nur die Hälfte vom Saft ins Glas passte...
Danach habe ich den Abend beendet und bin gegangen. Man könnte sagen: das Café Mozart hat mich nicht wirklich begeistert. Falsche Wochenkarten, angeblicher Parmaschinken (der ziemlich sicher keiner war), ölige Pestosauce, unfähige Bedienung und komische Cocktails. Nein danke, so schnell nicht wieder...
-elmyra- - 17. Dez, 10:30
Im Bohne & Malz am Stachus war ich vor Kurzem gleich zweimal - einmal mit meinem Freund und einmal mit einem früheren Kollegen aus Passau, den es kurzfristig nach München verschlagen hat.
Und ich würde jederzeit wieder hingehen - der Laden ist einfach toll. Sehr nette Atmosphäre, wenn auch leider "etwas" vollgestopft. Aber liegt wohl dran, dass viele Leute gerne hingehen. :-)
Jedenfalls hatte ich zweimal "Rotondi" von der Wochenkarte. Also Teigtaschen, einmal mit Kaninchenfiletstreifen, einmal mit Rinderfiletstreifen. Und jeweils eine andere Füllung und eine andere Sauce dazu. Was soll man sagen - der Hammer. Einfach lecker, super Qualität.
Das Bohne & Malz am Stachus ist eine meiner liebsten Lokalitäten, wenn man in der Münchener City unterwegs ist. Wobei man dazusagen sollte, dass die Zweigstelle am Rathaus lange nicht so toll ist. Die am Rotkreuzplatz hab ich bisher noch nicht kennengelernt.
-elmyra- - 4. Dez, 16:05
Nach der TaeBo Convention am Samstag waren wir zusammen beim Essen - mit unseren jeweiligen besseren Hälften. Und zwar im Kyoto am Heimeran-Platz. Ein ganz nettes Running-Sushi-Restaurant mit gutem Essen. Nicht so gut wie in Ottobrunn beim Asahi, aber wirklich in Ordnung. Sogar Thunfisch war dabei - den ich zwar sehr gerne mag, aber aus Überfischungsgründen beim Running Sushi eigentlich nicht mehr esse. Und Froschaugen zum Nachtisch gab's auch. *g*
-elmyra- - 2. Dez, 13:10
Samstag abend haben wir den Geburtstag vom Vater meines Freundes gefeiert. Das passende Restaurant dazu hatte mein Freund ausgesucht, nämlich das "Herrenhaus" in Wasserburg, das vor Kurzem in der "essen&trinken" vorgestellt wurde. Und was soll ich sagen - gigantisch.
Wir hatten ein Vier-Gänge-Menü, das mit einem Preis von 38,50 Euro ein echtes Schnäppchen war.
Los ging es mit roh mariniertem Thunfisch mit Sprossen, dazu eine Kürbispraline - bestehend aus Kürbisfleisch und Reis, paniert und dann frittiert. Praline und Fisch waren sehr lecker, die Sprossen trafen leider gar nicht meinen Geschmack.
Dann gab's eine Süßkartoffelsuppe und dazu eine gebratene Jakobsmuschel auf Selleriepüree. Wahnsinn - mein absoluter Lieblingsgang.
Als Hauptgericht erwartete uns dann ein Rehrücken - komplett rosa und unglaublich zart. Davon könnte ich noch ewig schwärmen... Dazu gab's Riebele (kleine Spätzle) und Charlotten-Confit. Das Fleisch war wie gesagt der Hammer, die Beilagen auch gut aber nicht besonders ausgefallen.
Der süße Abschluss war gar nicht so süß - es gab Kakao-Sorbet mit Physalis-Kompott und Zitronentarte. Sehr sehr lecker.
Zu den ersten Gängen hatten wir einen Gelben Muskateller, der richtig toll war und gut gepasst hat. Zum Hauptgang haben wir dann einen Pannobile von Nittnaus ausgesucht. Der traf meinen Geschmack nicht ganz, passte zum Gericht aber sehr gut.
Fazit: Ein richtig tolles Menü, das viel Spaß gemacht hat. Wasserburg ist alleine deswegen definitiv eine Reise wert.
-elmyra- - 23. Nov, 15:10