So oft wie im Moment war ich schon lange nicht mehr im Kino... Gestern war "Sieben Leben" mit Will Smith an der Reihe.
Und irgendwie hat mich der Film nicht so richtig begeistert. Obwohl die Handlung ja sehr emotional ist, hat mich das alles nicht wirklich berührt. Nur am Ende (als ich endlich gecheckt hatte, wie's ausgehen wird - hat länger gedauert...) hätte ich wirklich mitheulen können. Hab's mir aber - dank lauter Kollegen als Begleitung - verkniffen. *g*
Fazit: Zweisam auf der Couch kann man sich den Film schon mal anschauen, aber ins Kino muss man dafür nicht unbedingt.
-elmyra- - 14. Jan, 07:56
Wir konnten uns am Wochenende auch nicht wirklich entscheiden - und so waren wir einmal italienisch und einmal spanisch essen.
Seit der Eröffnung der Stadtgalerie hat Passau einen Italiener mehr - und was für einen! Wir waren restlos begeistert vom Eataly. Nachdem man sich auf der (sehr umfangreichen Karte) endlich für ein Gericht entschieden hat, geht man zur Kasse, bestellt und bezahlt. Die Bons bringt man dann zur passenden Station (Pizza, Pasta oder Salat) und wartet, bis der dortige Koch das Essen zubereitet hat und die Nummer aufruft. Dann kann man sich die Köstlichkeiten abholen. Wir hatten einen Salat El Greco und eine Pizza Diavolo - und beides war ausgesprochen lecker. Das Eataly kann ich also uneingeschränkt empfehlen!
Abends ging's dann ins Pata Negra - eigentlich nur eine Notlösung, weil das Barceloneta momentan geschlossen hat. Aber letztendlich hat's uns dann mindestens so gut gefallen wie im Barceloneta. Die Platte mit Manchego-Käse, Serrano-Schinken, spanischer Salami und Oliven war sowohl riesig als auch sehr lecker. Und der Hauswein schmeckte auch nicht schlecht. Und noch ein dicker Vorteil - vor allem bei der aktuellen Wetterlage: der Fußweg ist nicht mal halb so weit wie ins Barceloneta.
-elmyra- - 12. Jan, 07:22
Seit ich "Die Galerie der Lügen" gelesen habe, bin ich ein Fan von Ralph Isau. Er schafft es, (pseudo-)wissenschaftliche Ansätze so in Romane zu verpacken, dass man ernsthaft darüber nachdenkt, ob an diesen Themen nicht doch etwas dran sein könnte.
So auch beim "Silbernen Sinn", wo es im weitesten Sinne um Formen der Telepathie geht. Eine junge Anthropologin leitet eine Expedition nach Südamerika, bei der die "Weißen Götter" gefunden werden sollen - ein Stamm von weißen Indios, deren Ursprung vielleicht in Atlantis liegt. Die besondere Fähigkeit dieses Stammes ist der sogenannte Fühlsinn, mit dem die Gefühle anderer Menschen erspürt und auch manipuliert werden können.
Ein sehr sehr spannendes Buch - und so mitreißend, dass ich das letzte Viertel des Buches an einem Stück gelesen habe. Und es bleibt bestimmt nicht das letzte Buch von Ralph Isau, das ich lesen werde.
-elmyra- - 8. Jan, 07:30
... und zwar gab's zwischen den Feiertagen Die Buddenbrooks - wie erwartet eher tragisch als komisch, mit einer ganz tollen Besetzung und wunderschönen Bildern. Hat sich echt gelohnt.
Und am letzten Wochenende dann Kontrastprogramm: Madagascar 2. An vielen Stellen echt zum totlachen. Und mein persönliches Highlight war ja der kleine Alex, als er zum allerersten Mal im Zoo anfängt zu posieren. Hach, süüüüüß... Ich fand den zweiten Teil mindestens so gut wie den ersten.
-elmyra- - 7. Jan, 07:39
2008 ist vorbei - und wir haben das Neue Jahr gebührend begrüßt. Und zwar im Hotel Glöcklhofer in Burghausen. Sehr schön war's - und zu essen gab's lauter gute Dinge:
Fächer von der gebratenen und geräucherten Barbarie-Entenbrust mit Birnenconfit und Salatherzen
Getrüffelter Hummercappuccino mit Riesengarnelenspieß
Rosa gebratenes Rinderfilet im Spinatbiskuitmantel mit Morchelsauce, Kartoffelspitz und Gemüseperlen
Süße Schlittenfahrt ins Neue Jahr
-elmyra- - 1. Jan, 18:14
Gestern gab's ein nachträgliches Weihnachtsmenü - und ich war für den Hauptgang zuständig: Glasierte Entenbrust mit Blaubeer-Sauce, dazu Serviettenknödel und Brokkoli mit Mandelbutter. Und weil's soooo gut geschmeckt hat, möchte ich das Rezept (für zwei Personen) hier festhalten.
Glasierte Entenbrust
Zwei Entenbrustfilets auf der Hautseite scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren und ca. 4 Minuten auf der Hautseite weiterbraten. Währenddessen die Fleischseite mit Salz und Pfeffer würzen. Dann wenden und ca. 6 Minuten bei mittlerer Hitze auf der Fleischseite braten. Anschließend mit der Hautseite nach oben in eine Auflaufform legen, die Hautseite mit Salz und Pfeffer würzen und mit 1 TL Honig bestreichen. Dann für ca. 15 - 20 Minuten in den auf 130°C vorgeheizten Ofen schieben (Ober- und Unterhitze).
Zum Anrichten wird die Entenbrust schräg aufgeschnitten.
Blaubeersauce
125g tiefgekühlte Blaubeeren mit 80ml Rotwein in einen Topf geben und bei niedriger Hitze auftauen lassen und erwärmen. Anschließend durch ein feines Sieb passieren.
Währenddessen eine Schalotte fein hacken und im Bratensatz der Entenbrüste glasig dünsten. Mit der Rotwein-Blaubeer-Mischung ablöschen und einen halben TL Senf hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und 2 EL Sherry hinzugeben. Bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.
Serviettenknödel
175g Knödelbrot mit 150ml warmer Milch übergießen und einweichen lassen. Zwei Eier, 25g zerlassene Butter und 1 EL gehackte Petersilie hinzugeben und vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Ein Stück Alufolie einfetten, die Knödelmasse zu einer Rolle formen und in die Alufolie einwickeln. Dabei oben etwas Platz lassen, damit der Knödel sich ausdehnen kann. 20 Minuten in Salzwasser garziehen lassen.
Zum Anrichten wird der Knödel ebenfalls schräg aufgeschnitten.
Brokkoli mit Mandelbutter
Einen kleinen Brokkoli putzen und in Salzwasser 20 Minuten bissfest garen und dann abgießen. 1 EL Mandelblättchen ohne Fett anrösten und zusammen mit 1 - 2 EL zerlassener Butter über den Brokkoli geben.
-elmyra- - 31. Dez, 13:11
Ein Hörbuch mit 2 CDs innerhalb von 10 Tagen anzuhören, ist für mich durchaus eine beachtliche Leistung. Aber ich hab's geschafft - denn da es sich um eine Leihgabe im Weihnachtsurlaub handelte, die ich nicht mitnehmen konnte, hatte ich ja keine andere Wahl.
Friedrich Schoenfelder liest die Geschichte von T.D. Lemon Novecento, der auf einem Ozeandampfer geboren und dort von seinen Eltern zurückgelassen wird, um schließlich Pianist auf ebendiesem Dampfer zu werden und ihn sein ganzes Leben lang nicht zu verlassen.
Eine wunderschöne Geschichte, die von Klaviermusik und gelegentlichem Meeresrauschen begleitet wird - das lädt schon vor dem Einschlafen zum Träumen ein.
-elmyra- - 28. Dez, 13:11
Juchhu, ein neues Hobby: Geocaching. Ausgestattet mit GPS-Gerät sind wir gestern und heute durch die Natur gestapft, auf der Suche nach verstecken Blechbüchsen und Tupperdosen. Und tatsächlich: es macht Spaß! So eine Schatzsuche wertet jeden Spaziergang enorm auf. ;-)
Wer's selber mal probieren möchte:
Geocaching.de
Opencaching.de
-elmyra- - 26. Dez, 18:15