gegessen

Montag, 23. Februar 2009

Lavalampe

So hieß der Shot, den ich todesmutig am Samstag im Parkcafé in München (das glücklicherweise absout keinerlei Ähnlichkeit mit der gleichnamigen Frittier-Bude in Passau hat...) probiert habe: Smirnoff, Galliano, Sahne, Erdbeerpüree und frischer Pfeffer. Im ersten Moment sehr gewöhnungsbedürftig - aber dann echt lecker.

Sonntag, 8. Februar 2009

La Trattoria

Tja, eigentlich wollten wir gestern abend ins "Kyano" - ein netter kleiner Grieche, den wir schon lange mal ausprobieren wollten. Leider war der aber restlos ausgebucht, also sind wir in der "La Trattoria" an der Aidenbachstraße gelandet. Und waren auf solide italienische Kost in Form von Pizza und Pasta eingestellt.

Doch zu unserer großen Begeisterung hatte dieses kleine italienische Restaurant weitaus mehr zu bieten. Das erste Highlight war die Tageskarte, die der Kellner (wirklich sehr nett) auf einer Tafel neben unserem Tisch abstellte.

Schon beim ersten Blick auf die Karte blieb uns vor Staunen der Mund offen stehen - und die Vorspeise war seeehr schnell ausgewählt: Sellerie-Birnen-Suppe mit geräuchertem Käse. Danach gab's "Vitello ai Funghi" für mich und "Lammkronen mit grünen Bohnen und Kartoffeln" für meinen Freund. Beide Gerichte waren unglaublich gut. Und obwohl wir anschließend schon mehr als satt waren, musste eine geteilte Portion Panna Cotta mit Erdbeeren und roter Grütze zum Nachtisch unbedingt noch sein.

Kugelrund sind wir dann heimwärts marschiert - und haben beschlossen, beim nächsten Mal das Menü zu probieren. Denn fünf Gänge für 30 Euro sind bei dieser Qualität ein echtes Schnäppchen.

Montag, 12. Januar 2009

Mailand oder Madrid?

Wir konnten uns am Wochenende auch nicht wirklich entscheiden - und so waren wir einmal italienisch und einmal spanisch essen.

Seit der Eröffnung der Stadtgalerie hat Passau einen Italiener mehr - und was für einen! Wir waren restlos begeistert vom Eataly. Nachdem man sich auf der (sehr umfangreichen Karte) endlich für ein Gericht entschieden hat, geht man zur Kasse, bestellt und bezahlt. Die Bons bringt man dann zur passenden Station (Pizza, Pasta oder Salat) und wartet, bis der dortige Koch das Essen zubereitet hat und die Nummer aufruft. Dann kann man sich die Köstlichkeiten abholen. Wir hatten einen Salat El Greco und eine Pizza Diavolo - und beides war ausgesprochen lecker. Das Eataly kann ich also uneingeschränkt empfehlen!

Abends ging's dann ins Pata Negra - eigentlich nur eine Notlösung, weil das Barceloneta momentan geschlossen hat. Aber letztendlich hat's uns dann mindestens so gut gefallen wie im Barceloneta. Die Platte mit Manchego-Käse, Serrano-Schinken, spanischer Salami und Oliven war sowohl riesig als auch sehr lecker. Und der Hauswein schmeckte auch nicht schlecht. Und noch ein dicker Vorteil - vor allem bei der aktuellen Wetterlage: der Fußweg ist nicht mal halb so weit wie ins Barceloneta.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Silvestermenü

2008 ist vorbei - und wir haben das Neue Jahr gebührend begrüßt. Und zwar im Hotel Glöcklhofer in Burghausen. Sehr schön war's - und zu essen gab's lauter gute Dinge:


Fächer von der gebratenen und geräucherten Barbarie-Entenbrust mit Birnenconfit und Salatherzen

Getrüffelter Hummercappuccino mit Riesengarnelenspieß

Rosa gebratenes Rinderfilet im Spinatbiskuitmantel mit Morchelsauce, Kartoffelspitz und Gemüseperlen

Süße Schlittenfahrt ins Neue Jahr

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Salz- und Zuckerland

Gestern abend war's soweit - Deadline auf dem Schlemmerblock. Und da unbedingt noch ein Gutschein vor Ablauf des Gültigkeitsdatums eingesetzt werden sollte, waren wir im Salz- und Zuckerland.

Die Karte war nicht sonderlich vielversprechend: Schweinesteaks in sechs Varianten, zwei Fischgerichte und verschiedene Pfannkuchen. Und zu allem Überfluss waren wir auch noch die einzigen Gäste - das liebe ich ja immer besonders...

Naja, schicksalsergeben hab ich dann "Walliser Steaks" bestellt - und war definitiv positiv überrascht. Zuerst gab's einen Beilagensalat, der gar nicht auf der Karte stand, aber sehr gut geschmeckt hat. Und dann kam das Hauptgericht: sehr zartes, gut gebratenes Schweinefleisch in Estragon-Senf-Sauce, dazu richtig knackiger grüner Broccoli mit Mandelblättchen und Kartoffelrösti. Auch wenn man vom Senf nichts geschmeckt hat, war das Essen wirklich gut. Und auch am Service gab's nichts auszusetzen - bis auf ein abgestürztes Dekoengelchen, das leider den Kopf verloren hat... Ob das Unglück bringt - so direkt vor Weihnachten?

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